auf den strassen von

ich träumte von einem haus; im silbergrauen sharan; im hyundai auf dem highway von washington nach…; im kobalt-blauen golf, auf den verstaubten strassen von zypern. das seltsame ‚pi-au pi-au‘ der vögel dort (deren namen ich bis heute noch nicht weiss). unser sterbliches zelt in der nacht, wir wachten auf: der himmel drehte sich wie eine hohle hand und fiel auf die küste: stunden in dennen wir dachten, wir müssten ertrinken…

 

einmal (erzähle ich dir) bauen wir uns ein haus, für immer. und der einzige grund es zu verlassen werden die tiefen des weltraums sein, die sintflut, lebendiges gestein, schwarz und dickflüssig, mit all den jahrmilliarden darin. einmal, hast du gesagt, einmal…

 

heute: 30 kilometer südlich von EL GOLFO und 30 minuten nachdem du auf dem beifahrersitz eingeschlafen bist, bleibt die stimme im radio. nördlich von uns: orion – taurus – auriga, welche die erdkrümmung verschluckt. die lichter der autobahn: spiegelungen in einem dunklen meer. keine leuchtreklamen am strassenrand, keine anzeichen einer restzivillisation. das wasser ist nicht mehr zu sehen, auch du nicht: allein unsere stimmen, die uns weisszumachen versuchen, wir seien noch da…

 

Ein Gedanke zu “auf den strassen von

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