von lemont nach chicago

ich lege mich an die zeit; ein bruchteil der menge. ein jeder schafft sich seine eigene fata morgana, auch hier. wie fische, welche sich eine unsichtbare schutzhülle schaffen (aus fett und anderen ablagerungen). sobald sie dann beschädigt, durchdrungen wird, sterben diese, auch tage später – einfach so, selbst wenn man sie wieder ins wasser wirft…

woher also dieser unhaltbare drang zur nähe, körperlichkeit?

endlich: the skyline of chicago. cicero. die menschen in schatten. parkplatzglanz, die luft mit laternen gefüllt: ocker, selbst tagsüber. wellblechfassaden, mehr noch…

auch hier denke ich an dich: du neben mir, deine fahle haut, dein blick durch den trüben kunststoff: du willst mir etwas sagen, aber… deine stimme wie unter tonnen von wasser. begraben unter all den anderen erinnerungen.

wir sind beinahe da…

 

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